Google informiert derzeit über eine Änderung beim Android-Backup. Künftig werden unter anderem App-Einstellungen und Anruflisten auf das persönliche Speicherlimit angerechnet. Ist der verfügbare Speicher ausgeschöpft, können automatische Sicherungen pausieren.
Nach Angaben von Google erhalten Nutzer vorab eine Einschätzung zum zusätzlichen Speicherbedarf. Das war bei mir dieser Tage der Fall. Nur 170 MB sind das extra, für derzeit sechs aktive Geräte. Im Grunde Peanuts, bei denen man sich fragt, warum diese Umstellung überhaupt erfolgt.
Gleichzeitig stehen seit Android 9 detailliertere Optionen bereit, um auszuwählen, welche Apps und Daten gesichert werden. Auch Inhalte aus dem Downloads-Ordner können künftig automatisch in Google Drive landen.
Natürlich glaube ich sofort, dass es dabei ausschließlich um Übersichtlichkeit geht und ganz sicher nicht darum, noch mehr Google-One-Abos zu verkaufen. Jedes Upselling zählt am Ende, selbst wenn es nur um ein paar Hundert MB geht.
