299 Euro

299 Euro. Für ein Smartphone der Oberklasse, in dem fast alles verbaut wurde, was derzeit technisch in Massenproduktion möglich ist. Bei dem man softwaremäßig immer auf dem neusten Stand bleibt und in Sachen Funktionen so gut wie ohne Lücken auskommen muss. Für 50 Euro mehr eine Portion doppelter Speicher. Google scheißt auf die Nörgler die wegen wechselbarem Akku, LTE, SD-Karte und Co. rumheulen. und geht knallhart in den Vertrieb. Google erhöht den Druck, auf den Markt, auf sich selbst und auf alle anderen Hersteller, die ein Stück vom Android-Kuchen abhaben wollen. Wer nicht durch Content gegenfinanzieren kann, wird es immer schwerer haben. Schwerer zu überleben, schwerer den Kunden Preise zu begründen, zumindest schwerer Qualität zu halten. Ich weiß noch nicht, ob ich das gut oder schlecht für den Markt finde.

3 Kommentare
  1. Hannes

    Mit Hardware ist schon lange kein großes Geld mehr zu verdienen, es sei denn man heißt Samsung oder Apple. Entweder too big to fail mit riesen Portfolios von Waschmaschinen bis Fernsehern oder too cool to fail mit hochpreisigen Deluxeprodukten. Das ist denke ich der Zustand zu dem die meisten Märkte hindriften. Entweder Riese oder Nischenanbieter. (Wobei Apple ja mittlerweile beides ist ^^)

    Für den Softwaremarkt allerdings denke ich kommt jetzt langsam der tipping point, damit es einen “kreativen Mittelstand” geben kann und das empfinde ich als großen Gewinn. Je mehr Leute mit günstigen Smartphones ausgestattet sind, desto mehr Entwickler, Webdesigner oder Katzenblogger können von ihrer Arbeit leben.

    1. René

      Sehe die Vorteile natürlich auch, die Konkurrenzsituation am Markt, wie du sie selbst mit den zwei Riesen beschreibst, gefällt mir allerdings nicht so sehr. Diversität hat noch nie geschadet, schon gar nicht im Techbereich.

  2. Fluw Alleip

    Der Druck auf den Markt ist sicher nicht schlecht. Google zeigt, wie man die Masse erreicht und schafft ein leicht überschaubares Ökosystem, wie es Apple schon seit Jahren vorlebt. Wer sich mit der Cloud nicht anfreunden kann, kann immer noch andere Geräte nutzen.

Schreibe einen Kommentar    

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Durch das Absenden eines Kommentars stimmst du der Speicherung deiner Angaben gemäß der Datenschutzerklärung zu.

Du bist hier: FLIP.de / Tech / ...