Crivit F2 Sup 3

Zugegeben, diese dämliche Überschrift lag nahe. Dennoch trifft sie den Nagel auf den Kopf. Nachdem ich neulich erwähnt hatte, ein SUP gekauft zu haben, kam es inzwischen zum Einsatz.

Das Ding ist schwer und unhandlich, davon war ich nicht überrascht. Ich hatte es vorher in einer Art Trockenübung, einmal ausgepackt aufgepumpt und alle Teile geprüft. Die Tasche ist gleichzeitig ein Rucksack, für eine kurze Strecke kann man das SUP damit durchaus transportieren, mehr aber auch nicht. Ins Auto passt es gut, zumindest in unser Fahrzeug.

Crivit F2 Sup 1

Im Einsatz macht es eine gute Figur. Das Aufpumpen mit der mitgelieferten Pumpe war schnell erledigt. Ich hatte vorher mit dem Gedanken gespielt, mir vielleicht eine Akkupumpe dafür anzuschaffen. Aber das ist meines Erachtens ziemlicher Quatsch.

Eine Schwimmweste für mich und Rettungswesten für die Kinder hatte ich angeschafft, die waren auch wirklich komfortabel. Nötig waren sie glücklicherweise nicht, aber Sicherheit geht vor und Vorbild ist man ja auch.

Das SUP ist breit genug (84 cm), sodass man auch als Anfänger nicht das Gefühl hat, gleich ins Wasser zu fallen oder umzukippen. Wirklich toll ist, dass das Ganze als Komplettset geliefert wird. Der Sitz war dabei, ein wasserfester Seesack, sogar ein Getränkehalter und natürlich ein Stechpaddel, das sich zu einem Doppelpaddel umfunktionieren lässt.

Da ich früher Rennkajak mit Doppelpaddel gefahren bin, habe ich auch hier die sitzende Fortbewegung bevorzugt. Auch dann kann man problemlos vor sich noch ein Kind mitnehmen. Auf ruhigen Gewässern ist es nicht sonderlich anstrengend und man kommt sehr gut voran. Die Finne hält das SUP sehr gut in der „Spur“. Sobald allerdings etwas Wind aufkommt, merkt man durchaus, dass etwas mehr Anstrengung nötig ist.

Crivit F2 Sup 2

Am Anfang bin ich nur wenige Kilometer gefahren. Ich wollte erst einmal wieder reinkommen und ein bisschen üben. Insgesamt war ich sehr begeistert, weil mich das Ganze auch an meine Kindheit und Jugend und an den Wassersport von damals erinnert hat. Man bekommt schnell wieder dieses Gefühl von früher und leckt direkt wieder Blut.

Alle in der Familie hatten Spaß. Und auch rein organisatorisch war das anschließende Verpacken mit Luftablassen und allem Drum und Dran ziemlich unkompliziert.

Ich gehe davon aus, dass uns das SUP nun häufiger begleiten wird. Eventuell wird sogar noch ein zweites angeschafft. Ich hätte auch Lust, es mit in den nächsten Urlaub zu nehmen. Dann muss ich mich allerdings noch einmal mit dem Thema Dachbox auseinandersetzen. 🥲

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