
Immich 3.0 erweitert die Open-Source-Lösung zur privaten Verwaltung von Fotos und Videos auf dem eigenen Server. Die neue Version konzentriert sich vor allem auf die mobilen Apps sowie zusätzliche Verwaltungsfunktionen. Das Tool an sich hatte ich euch vor einigen Jahren schon einmal vorgestellt. Seitdem hat sich viel getan.
Nutzer können Bilder auf iOS und Android nun bearbeiten, ohne die Originaldateien zu verändern. Änderungen lassen sich später anpassen oder rückgängig machen und zwischen App und Weboberfläche weiterbearbeiten.
Neu sind außerdem erste Workflow-Funktionen zur Automatisierung von Aufgaben in der Mediathek. Laut den Entwicklern befindet sich diese Funktion noch in einer frühen Phase. Ergänzt wird dies durch neue Prüfwerkzeuge zur Kontrolle großer Bildbestände.
Ich finde vor allem die nicht destruktive Bildbearbeitung und die verbesserten Upload-Funktionen spannend, weil sie Immich als private Alternative zu klassischen Cloud-Diensten deutlich alltagstauglicher machen.
Die Webdemo eignet sich sehr gut, um sich schnell einen Überblick über die Features zu verschaffen.
Klingt nach einem sehr nützlichen Tool. Ich werde es einmal ausprobieren. Die Features sind das eine, aber irgendwie hab ich dann auch Angst, dass ich ja alleine für meine Daten verantwortlich bin. Wer sowas nutzt sollte also auch eine Back-up Strategie etablieren.