Twitter-Alternativen? Schwierig.

Ich sage es klar und deutlich: Es gibt in meinen Augen keine echten Twitter-Alternativen. Es gibt andere Netzwerke, auf denen man eventuell auch die gleichen User antreffen kann, aber jedes Netzwerk hat seine Besonderheiten, die es einzigartig machen.

Es reicht nicht, (auch) textbasiert zu sein, eine Timeline zu bauen und ein Twitter-Ersatz sein zu wollen. Gewisse Dynamiken kann man nicht nachbauen und jahrelang gepflegte Communitys, Konversationen und Listen nicht mal eben umziehen.

Das ist nicht weiter schlimm, denn jedes Netzwerk findet vermutlich seinen Platz. Wirklich gefährlich für Twitter ist aber – stand heute – nur Twitter selbst.

Für mich persönlich ist bisher Mastodon das wohl interessanteste Konzept neben Twitter. Das ist nicht neu, aber durch die Ereignisse bei Twitter habe ich mich gezwungen, mich damit auseinanderzusetzen – und ich mag es.

Den Hype um Hive kann ich gar nicht nachvollziehen. Das ganze Netzwerk ist eine große Baustelle mit einer wirklich unterirdischen App-Qualität. Kooapp finde ich ganz „nett“, weil die Software sehr solide wirkt und das Logo ein Küken ist (ja, so leicht bekommt man mich).

Post klingt vielversprechend, nur aktuell gar nicht nach etwas, was Twitter gefährlich werden könnte. Aber ausprobieren kann man es sowieso noch nicht, das Gleiche gilt für Bluesky mit seinem AT Protocol. Es bleibt erstmal schwierig.

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